Familie

Ich bin seit 4 Jahren glücklich mit meinem Mann verheiratet. Er ist 38 Jahre alt und gemeinsam haben wir zwei Söhne, 5 und 3 Jahre jung. Vor ein paar Tagen hatte ich mit meinem grossen ein Schlüsselerlebnis: mein Grosser (5) wusste das etwas nicht stimmt, als ich mir im Zimmer ein neues T-Shirt anzog. Er sah meine grosse Narbe, die von der Brust bis nach Unten geht und fragte mich, ob er sie anfassen darf. «Natürlich darfst du sie anfassen.», sagte ich zu ihm. Darauf schaute er mich an und fragte: «Mami, bist du wieder so lange fort?» Ich bekomme schon Tränen in die Augen, es war so still und er umarmt mich und sagte: « Mami, alles kommt gut». Darauf holte er mir meine Hausschuhe und wollte mir beim anziehen helfen. Ich nahm ihn bei der Hand und wir gingen zusammen spielen. Meinen Sohn bewundere ich sehr für sein Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft, gleichzeitig schmerzt es mich, denn er ist noch ein Kind und sollte es lange Zeit auch bleiben. Unbeschwert in den Tag leben, Blödsinn anstellen, lachen, mit Freunden sich verabreden und sich keine Sorgen machen zu müssen, aber es ist wichtig dass sie von meiner Krankheit wissen und es auch sehen…

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Ich bin seit 4 Jahren glücklich mit meinem Mann verheiratet. Er ist 38 Jahre alt und gemeinsam haben wir zwei Söhne, 5 und 3 Jahre jung. Vor ein paar Tagen hatte ich mit meinem grossen ein Schlüsselerlebnis: mein Grosser (5) wusste das etwas nicht stimmt, als ich mir im Zimmer ein neues T-Shirt anzog. Er sah meine grosse Narbe, die von der Brust bis nach Unten geht und fragte mich, ob er sie anfassen darf. «Natürlich darfst du sie anfassen.», sagte ich zu ihm. Darauf schaute er mich an und fragte: «Mami, bist du wieder so lange fort?» Ich bekomme schon Tränen in die Augen, es war so still und er umarmt mich und sagte: « Mami, alles kommt gut». Darauf holte er mir meine Hausschuhe und wollte mir beim anziehen helfen. Ich nahm ihn bei der Hand und wir gingen zusammen spielen. Meinen Sohn bewundere ich sehr für sein Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft, gleichzeitig schmerzt es mich, denn er ist noch ein Kind und sollte es lange Zeit auch bleiben. Unbeschwert in den Tag leben, Blödsinn anstellen, lachen, mit Freunden sich verabreden und sich keine Sorgen machen zu müssen, aber es ist wichtig dass sie von meiner Krankheit wissen und es auch sehen…